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If all you have is a hammer, everything looks like a nail!

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Was hat das jetzt mit Triathlon(Training) zu tun? Ganz einfach - der Ausspruch von Maslow beschreibt, dass wenn man gut vertraut ist mit einem Werkzeug, man versucht ist, dieses auch immer und in jeder Situation anzuwenden, egal ob hier vielleicht ein anderes Werkzeug besser geeignet wäre.    Der Transfer zum Triathlon ist für mich auf zwei Ebenen gegeben. In erster Linie auf der Ebene des Trainers, der sich trotz aller Spezialisierung und Ausbildung immer gewahr sein muss, das ein Trainingskonzept mit dem er sich gut auskennt und das für den einen Athleten super funktioniert, nicht unbedingt auch alle anderen Athleten zum Erfolg führen muss. Klar gibt es Trainingsgrundlagen die "Allgemeingültigkeit" besitzen, aber der Teufel steckt wie immer im Detail! Hier gilt es dann, um in dem Bild zu bleiben, situativ zu schauen was der bestenfalls über die Jahre angeeignete Werkzeugkasten so hergibt, um an den richtigen Stellschrauben mit dem richtigen Werkzeug drehen zu

Alles hat seine Zeit!

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Wenn man sich viel vorgenommen hat für die Saison, man ordentlich im Training steht und zuversichtlich ist, dass das ein geiles Jahr  wird trifft es einen meist umso heftiger, wenn unvorhergesehene Dinge auf einmal wie Kai aus der Kiste springen und einem aus dem Flow holen. Sei es eine Grippe die einfach nicht weggehen will, seien es familiäre Dinge die geklärt werden wollen, oder auch der Job der auf einmal verdammt mehr Aufmerksamkeit erfordert. Jetzt die sprichwörtlichen 120%  und mehr zu geben, um alles unter einen Hut zu bekommen, führt langfristig nicht zum Erfolg. Dauerhaft über seinem Leistungsvermögen zu agieren, also mehr als 100% zu leisten ist weder möglich noch gut für die Balance, die Seele, das Glück, den Spass und vieles mehr im Leben. Es heißt nicht umsonst "In der Ruhe liegt die Kraft!"   Ich vertraue in solchen Situationen darauf, dass alles seine Zeit hat und nichts ewig dauert! Das ist zugegebenermaßen nicht immer einfach, da ich im Grun

vom Nutzen des Trainingstagebuchs

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Wie einfach doch alles sein könnte. Man bekommt den Plan vom Coach, arbeitet ihn ab und die Garmin (oder Polar, oder Suunto oder...) zeichnet alles auf und schickt die Daten zur jeweiligen Trainingsplattform und fertig ist die Laube. Der Trainer hat alle Daten, inklusive bestenfalls Splitzeiten, Wattwerten, Herzfrequenzkurven und was nicht allem. Kein Pflegeaufwand mehr für die Dokumentation und förmlich in Echtzeit wird alles erledigt und zurückgemeldet - Was will man mehr?!  Ich als Trainer möchte vor allem, dass sich meine Sportler mit Ihrem Training befassen. Nicht nur das reine Abarbeiten ist mir hier wichtig, sondern auch das WIE! Dazu zählen für mich natürlich die o.g. Zahlen, aber halt vor allem auch die Rückmeldung wie das Training war. Neben einer Einschätzung zum Belastungsgrad z.B. anhand der Borg Skala geht es auch darum, ob die Einheit "gut von der Hand" ging oder ob es Besonderheiten gab? Hat der Athlet sich vielleicht vorher schon schlapp gefühlt

Leistungsdiagnostik – brauche ich das wirklich?

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Wie so vieles im Leben ist das nicht ganz einfach zu beantworten und aus meiner Sicht auch nicht abschließend. In Zeiten immer schneller fortschreitender Technisierung und Professionalisierung unseres Sports auch auf Altersklassenebene, ist die „Leistungsdiagnostik für Jedermann“ natürlich nur ein logischer Schritt in der Entwicklung eines jeden Athleten.    Andererseits bleibt aber auch ehrlich zu sagen, dass Athleten in allen Leistungsklassen wohl auch ohne Leistungsdiagnostik gute und sehr gute Ergebnisse erzielt haben und erzielen. Ein Muss für ein strukturiertes Training ist es damit sicherlich nicht!  Zumal es auch Alternativen wie z.B. Feldtests in den einzelnen Sportarten gibt, die u.a. auch aufgrund Ihrer unterjährigen Einsetzbarkeit, eine gute Basis für einen strukturierten und individuellen Trainingsaufbau bilden können.  Natürlich hat aber die Leistungsdiagnostik Ihre Berechtigung! In der Sportwissenschaft werden und wurden Konzepte entwickelt um z.B. S